Routinen: Wie gelingt es mir Wohlfühlmomente regelmäßig in meinen Alltag zu integrieren?

Wenn du dich das auch schon öfter gefragt hast, lies jetzt weiter...
Erfahre wie Du es schaffen kannst, Dir immer wieder Zeit zu erobern für Dinge,
die Dich glücklich und zufrieden machen. Sei es ein täglicher Spaziergang an der
frischen Luft, eine Runde Yoga, Zeit für deine Liebsten oder einfach mal ein gutes
Buch lesen.

Es ist ein bisschen wie mit unseren guten Vorsätzen an Silvester, die meisten sind schon nach der ersten Januarwoche Schnee von gestern. So sehr man sich auch bemüht, passiert es fast immer, dass man vom Pfad abkommt , weil sich Zeitpläne ändern, man auf Reisen geht, das Kind unerwartet krank wird oder auf der Arbeit mal wieder Überstunden anstehen.

Das ist unzufriedenstellend, oder? Deine innere Stimme flüstert Dir zu:
Beständigkeit ist der Schlüssel zum Erfolg - in jedem Bereich deines Lebens; sei es die Pflege von Beziehungen, deiner Gesundheit und Fitness, Deiner Beauty oder deiner Karriere.
Warum gelingt es mir also nicht, meine guten Vorsätze in meinen Alltag zu integrieren?
Keine Sorge, für jedes Problem gibt es eine Lösung! Schauen wir uns also an, was du tun kannst, um deine Vorsätze auch anzuwenden:

Die Routinen - Integration
Was sind die wichtigsten Eigenschaften, um deine Routine erfolgreich in deinen Alltag zu integrieren? Was die Wissenschaft zu diesem Thema sagt und wie du deinem Fortschritt mit gezielten Fragen näher kommst. Lege Dir am besten ein Blatt Papier und Stift zur Hand, um folgende Fragen für dich selbst zu beantworten:

• Womit bist du unzufrieden und was möchtest du generell ändern?
• Warum möchtest du das ändern?
• Wie setzt du deine Entscheidung in die finale Tat um?
• Frage dich, wann – wo – und wie oft du dein Vorhaben ausüben möchtest?
• Was musst du tun, um deine Routine an deine aktuellen Bedürfnisse und an deinen Alltag anzupassen?


Routinen: Tipps aus der Verhalten- und Gehirnforschung: Entscheide dich anfangs für EINE Routine, die wichtigste Routine für DICH!
Du möchtest direkt mit tausend Sachen beginnen und alles verändern? Anstatt an zu vielen Veränderungen auf einmal zu arbeiten, ist es effektiver, diese nach der Wichtigkeit zu sortieren und sie Schritt für Schritt umzusetzen sowie anzugehen. Es motiviert, wenn man ein Vorhaben geschafft hat!
Wenn diese Routine sitzt, kann man die nächste Routine angehen und auch meistern. Forscher aus England haben herausgefunden, dass man durchschnittlich 66 Tage benötigt, um sich eine neue gesunde Routine anzueignen – also seid geduldig mit Euch, aber bleibt dran.

Lege dir einen festen Zeitraum für DEINE Routine fest!
An welchen Tag möchtest du deine Routine ausüben? Um wie viel Uhr? Für wie lange? Wie oft die Woche? Je genauer du dein Ziel definierst, desto leichter fällt die Umsetzung. Also leg es einmal fest und zieh es durch. Dadurch wird es dir im stressigen Alltag leichter fallen, denn du weißt dann konkret, was für Dich zu tun ist.

Integriere deine neue Routine in deinen Alltag
Deine neue Routine soll dir so leicht fallen wie das tägliche Zähneputzen. Wir denken nicht mehr darüber nach, sondern tun es einfach. Genau so solltest du es auch mit deinem Vorhaben handhaben. Integriere deine Routine, wie es in deinen Alltag passt. Versetze dich in deine Gefühlswelt und nutze deine Vorstellungskraft. Unser Gehirn kann zwischen Realität und Vorstellung nicht unterscheiden, arbeite mit dieser unglaublichen Superkraft. Stelle dir vor, wie es sich anfühlen würde,
deine Routine bereits in den Alltag integriert zu haben!
Nun hast du alles, was du brauchst, um heute, hier und jetzt mit deinem Vorhaben zu starten und dies auch langfristig durchzuziehen. Du wirst sehen wie einfach es dir in ein paar Wochen fallen wird, sobald du die ersten positiven Resultate sehen und spüren wirst.

Aktives umsetzen von Routinen
Das wichtigste: Bleib dran, auch wenn es Tage geben wird, an denen du keine Lust haben wirst, deiner Routine nachzugehen. Doch genau diese Tage sind ausschlaggebend für deinen Erfolg! Es geht nicht immer darum, ob man Lust hat oder nicht. Sondern warum du überhaupt damit gestartet
bist? Halte dir immer wieder dein „Warum” vor Augen. Es hat offensichtlich seinen Grund, warum du anfangs überhaupt damit beginnen wolltest. Überlege dir, was deine Routine langfristig für die Zukunft bringen wird. Überdenke auch, was passieren wird, wenn du sie nicht durchziehen wirst. Dann entscheide, wie du dich in der Zukunft fühlen möchtest? Den Schmerz der Reue oder den aktuellen
Schmerz des Durchziehens? Du entscheidest, einzig und alleine!
Kleiner Tipp noch am Rande, involviere einen guten Freund*in oder deinen Partner. Teile dein Vorhaben und Ziele. Austausch und das Wissen anderer kann ebenfalls anspornen, dein Vorhaben durchzuziehen. Vielleicht bekommst du sogar den ein oder anderen Tipp extra an die Hand. Vielleicht startet ihr eine gemeinsame Routine, die euch beiden gut tut und positive Auswirkungen auf euer
Lebensgefühl geben!

Wichtig: Regelmäßiges Hinterfragen von Routinen
Zu gegebener Zeit sollten wir uns auch immer wieder fragen, ob unsere Routinen noch die gewünschte Freude und Zufriedenheit im Alltag hervorbringen– oder ob wir einiges im Ablauf und für unsere Ziele neu überdenken sollten.

Wir wünschen Dir viel jedenfalls viel Erfolg beim ersten Umsetzen Deiner Routine/n!